Die Schweizerische Nationalbank (SNB) geht von einem Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone aus. «Unser Basisszenario ist, dass Griechenland im Euro bleibt», sagte SNB-Präsident Thomas Jordan am Donnerstag auf der Generalversammlung des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie in Lausanne. Sollte das Land die Währungsunion verlassen, dürfte das an den Finanzmärkte Turbulenzen auslösen. Die Unsicherheit im Zusammenhang mit Griechenland habe den Franken als sichere Anlage attraktiver gemacht, erklärte der SNB-Chef.

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Die SNB stemmt sich seit der Abkehr vom Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken im Januar mit Negativzinsen und Devisenmarkt-Interventionen gegen die Stärke der Landeswährung, die der exportorientierten Industrie und der Tourismusbranche zu schaffen macht. Für die Gemeinschaftswährung werden aktuell 1,0485 Franken bezahlt.

(reuters/me/ama)