Der Übernachtungszahlen für Februar sind auf den ersten Blick eine gute Nachricht für die Schweizer Hoteliers: Hotels und Kurstätten verzeichneten 1,5 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit beliefen sich die Logiernächte auf 3,1 Millionen. Das geht aus einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik hervor.

Doch den Anstieg haben die Hoteliers vor allem den Schweizerinnen und Schweizern zu verdanken. So kamen 1,5 Millionen der Logiernächte aus dem Inland. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 7,5 Prozent.

Die Nachfrage bei den ausländischen Gäste brach hingegen um 3,7 Prozent ein. Damit beträgt die Zahl der Logiernächte aus dem Ausland nur noch 1,6 Millionen.

Österreich läuft Schweiz den Rang ab

Somit stellt sich die Frage: Warum bleiben die ausländischen Gäste den Schweizer Hotels fern? Bisher gingen Experten vom starken Franken aus. Doch nun zeigt eine Umfrage, dass die Branche auch in Sachen Gastfreundschaft gegenüber der Konkurrenz dramatisch schlecht abschneidet.

Bei der Umfrage des Reiseportals Zoover kürten mehr als 17'000 Nutzer der 23 internationalen Zoover-Seiten Österreich zum gastfreundlichsten Land Europas. Die Silbermedaille geht an Spanien. Den dritten Rang belegt Belgien.

Und die Schweiz? Sie belegt laut den 23. Platz - und damit den letzen.

(muv/sda/awp)