Die Unternehmen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie verzeichneten im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 3,9 Prozent und eine Abnahme der Auftragseingänge um 0,8 Prozent.

Damit lasse die Anfang Jahr erhoffte Trendwende weiter auf sich warten, teilt der Verband Swissmem mit. Die Einschätzung der Geschäftsentwicklung für die kommenden zwölf Monate bleibt aber vorsichtig optimistisch. 

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Bei den Auftragseingängen reduzierten sich insbesondere Inlandaufträge deutlich um 7,1 Prozent. Auch bei den Umsätzen sei der Rückgang im Inland mit -7,8 Prozent ausgeprägter als bei jenen, die im Ausland generiert wurden (-2,4%). Damit stagnieren gemäss Indexwerten die Umsätze in der MEM-Industrie seit Anfang 2010, heisst es weiter. Das gelte sowohl für Grossfirmen wie auch für KMU, wobei die grösseren Unternehmen tendenziell bessere Zahlen ausweisen würden als KMU. 

Die Güterexporte verzeichneten in den ersten drei Monaten des Jahres 2013 einen Rückgang von insgesamt -5,5 Prozent. Alle Regionen hätten zu diesem negativen Ergebnis beigetragen. Die Exporte nach Asien verringerten sich dabei um 9,4 Prozent, die in die EU um 4,5 Prozent und jene in die USA um 3,8 Prozent. 

Trotz dieser enttäuschenden Entwicklung in den vergangenen drei Monaten erwarten die Unternehmer gemäss Umfrage eine Verbesserung der geschäftlichen Situation. So rechnen 42,1 Prozent in den nächsten zwölf Monaten mit höheren Bestellungseingängen - primär aus dem Ausland.

(muv/awp)