Die Ökonomen der UBS rechnen damit, dass das Schweizer Bruttoinlandprodukt im laufenden Jahr um 1 Prozent wächst. Die durchschnittliche Jahresteuerung dürfte gemäss der Prognose bei 0,2 Prozent liegen.

Nachdem die Preise im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent gesunken waren, rechnet die UBS für 2013 somit wieder mit einer geringfügigen Preissteigerung. Ab 2014 bestehe jedoch wieder ein hohes Teuerungspotenzial, teilte die Grossbank mit.

Im Devisenmarkt erwarten die UBS-Ökonomen, dass sich der Euro-Kurs in der Spanne zwischen 1,21 Franken und 1,23 Franken stabilisieren wird. Mitte Januar war der Euro zum ersten Mal seit Mai 2011 wieder über die Marke von 1,25 Franken gestiegen. «Der Euro würde erst dann stärker, falls die Konjunktur sich weltweit kräftig erholen würde», heisst es in der Mitteilung - die Wahrscheinlichkeit läge bei lediglich 10 Prozent.

Den Immobilienmarkt hält die UBS in einzelnen Regionen bereits für überbewertet. Sie rechnet damit, dass der Preiszyklus 2014 enden wird. Bei einem Anstieg der langfristigen Zinsen könnten die Preise aber bereits im laufenden Jahr einbrechen, schreibt die Bank.

(vst/aho/sda)

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