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Konjunktur

UBS und CS sind nun offiziell «too big to fail»

Die SNB verfügt, dass die UBS und Credit Suisse «too big to fail» sind. (Bild: Keystone)

Die SNB hat verfügt, dass die Credit Suisse und die UBS als Finanzgruppen systemrelevant sind. Will heissen: Die beiden Finanzinstitute müssen ergänzende Forderungen bei den Eigenmitteln einhalten. In

Veröffentlicht am 20.12.2012

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat am 16. November verfügt, dass die Credit Suisse und die UBS als Finanzgruppen im Sinn von Artikel 7 und 8 des Bankengesetzes systemrelevant sind. Die SNB habe die beiden Verfügungen nach vorgängiger Anhörung der betroffenen Institute sowie der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) erlassen, teilt die Nationalbank mit. Nun seien sie rechtskräftig.

Die SNB kommuniziere dies im Einvernehmen mit den Grossbanken, heisst es weiter. Für den Vollzug der regulatorischen Folgen, die sich aus dem Entscheid über die Systemrelevanz ergeben, seien primär die systemrelevanten Banken und subsidiär die Finma zuständig.

Auch in Deutschland sind die Bankinstitute gefordert, umfassende Notfallpläne für eine allfällige Sanierung auszuarbeiten. Laut Informationen der «Süddeutschen Zeitung» stuft die deutsche Bankenaufsicht (Bafin) gleich 36 Insitute als systemrelevant ein. Diese müssen bis Ende 2013 bei der Bafin ihr «Testament» einreichen. 

Namen sind noch nicht offiziell - zu den sicheren Kandidaten zählen aber die Deutsche Bank, Commerzbank, Münchener HypoVereinsbank (HVB) und die grossen Landesbanken wie LBBW, NordLB, BayernLB und Helaba.

Bereits im Juli dieses Jahres mussten UBS und CS auf Anweisung der US-Finanzmarktregulierer ihr «Testament» vorlegen - zusammen mit der Deutschen Bank, Barclays, Bank of Amerika, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan Chase.

(muv/vst/awp)

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