UBS-Interimschef Sergio Ermotti hat laut einem Bericht der «Sonntagszeitung» entschieden, die Investmentbank in den Dienst der Vermögensveraltung zu stellen. Die Zeitung beruft sich auf einen mit Ermottis Plan vertrauten UBS-Manager. Mit der Zurückbindung gehe auch eine deutliche Reduktion der Gewinnziele einher, so das Blatt.

Griechenland wird nicht das einzige Land der Euro-Zone bleiben, das seine Schulden nicht begleichen kann. Davon geht der französische Ökonom Charles Wyplosz im Interview mit der «NZZ am Sonntag» aus. «Portugal ist als Nächstes dran», sagt Wyplosz. «Dort werden exakt die gleichen Fehler gemacht wie in Griecheland.

147 Konzerne beherrschen laut einer Untersuchung der ETH Zürich die Weltwirtschaft: Sie kontrollieren 40 Prozent des Kapitals aller mulitnationalen Konzerne, wie die «Sonntagszeitung» und «Der Sonntag» aus der Studie berichten. Drei Viertel dieser 147 Top-Konzerne gehören demnach der Finanzindustrie an. Auf Platz 1 steht Barclays PLC, auf Rang 9 die UBS und auf Platz 14 die Credit Suiise.

In vielen Skiregionen werden Tagskarten in der Wintersaision 2011/12 teurer, berichtet «Der Sonntag». Jede dritte Seilbahn erhöht demnach die Preise.

Das Ausmass des Schwarzmarkthandels mit Kreditkartendaten im Internet wird einem Bericht der «Sonntagszeitung» zufolge immer grösser. Schweizer Karten sind demnach besonders begehrt, weil die Bezugslimite häufig höher liege als bei Karten aus anderen Ländern.

Bei der Postfinance gibt es laut einem Bericht von «Der Sonntag» einen Euro-Skandal. Demnach nutzten mehrere Angestellte am Tag, als die SNB den Euro-Franken-Kurs bei 1.20 begrenzte, eine IT-bedingte Zeitverzögerung bei den Kursen aus, um Wechselkursgewinne einzustreichen. Einige der Mitarbeiter haben deshalb laut der Zeitung mittlerweile ihre Stelle verloren.

Staatsrechtler Rainer Schweizer von der Universität St. Gallen kritisiert den Kurs von Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf in den Steuerverhandlungen mit den USA. «Die diskutierten pauschalen Gruppenanfrage stellen eine Rasterfahndung dar, die rechtlich keine Grundlage hat», zitiert die «Sonntagszeitung» Schweizer. 

Laut Swissmem-Präsident Hans Hess droht der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie im Jahr 2012 ein Verlust von 10'000 Stellen. 97 Prozent der Arbeitsplätze würden aber erhalten bleiben, sagt Hess im Interview mit dem «Sonntagsblick». «Es gibt keine Desindustrialisierung der Schweiz, wenn der Eurokurs von 1.20 Euro gehalten werden kann.»

(tno)

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