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Wirtschaft wächst langsamer, Exporte halten sich

Container-Verladung im Hafen Kleinhüningen in Basel: Exporte in die EU sind nicht das Problem. (Bild: Keystone)

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich prognostiziert der Schweizer Wirtschaft ein anhaltendes Wachstum mit verlangsamtem Tempo. Der Frankenstärke zum Trotz schneiden die Exporte in die EU erst

Veröffentlicht am 30.09.2011

Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) macht den zweiten Monat in Folge einen deutlichen Taucher: Wie die KOF mitteilte, sank das Konjunkturbarometer im September um 0,4 Punkte und liegt nun bei 1,21 Zählern.

Das Barometer lag damit unter den Prognosen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Ökonomen hatten für den September einen Stand zwischen 1,28 und 1,55 Punkten vorausgesagt. Schon im August war mit 0,37 Punkten der stärkste Rückgang seit zwei Jahren festgestellt worden.

Das aktuelle KOF Konjunkturbarometer signalisiere, dass sich das Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) abschwächen werde. Es sei aber zu erwarten, dass die Wachstumsraten im Vorjahresvergleich positiv bleiben werden, kommentiert die KOF

Im Wachstumsbereich befinden sich gemäss KOF einzig die Exporte in die EU, die sich offenbar trotz Frankenstärke einigermassen halten können. Die Schweizer Industrie und der Binnenkonsum hingegen lägen leicht im Minus.

Das KOF-Barometer bildet das Schweizer Wirtschaftswachstum mit einem Vorlauf von ein bis zwei Quartalen ab.

(tno/awp/sda)

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