Die Schweizer Presse hat im Juni mit Inseraten 132,3 Millionen Franken verdient. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum enspricht das einem Rückgang von 6,5 Prozent. Im Mai hatte noch ein Plus von 2,7 Prozent zu Buche gestanden.

Am stärksten vom schlechten Geschäftsgang betroffen waren die Liegenschaftsanzeigen, die gegenüber Juni 2010 ein Minus von 21,6 Prozent verzeichneten. Darauf folgen die Stellenanzeigen mit einer Einbusse von 18,6 Prozent, wie die Statistik der WEMF AG für Werbemedienforschung zeigt.

Bei den einzelnen Printmediengattungen schnitt insbesondere die Finanz- und Wirtschaftspresse sehr schlecht ab (-22,6 Prozent). Ein Wachstum zu vermelden gab es einzig bei der Fachpresse (+9,3 Prozent) sowie bei der Sonntagspresse (+2,8 Prozent).

(rcv/tno/sda)

Anzeige