Ein fehlender Arbeitstag hat im April 2014 den Schweizer Aussenhandel gebremst. Die Exporte stagnierten bei 17,1 Milliarden Franken. Die Importe sanken um 5 Prozent auf 14,7 Milliarden Franken. Arbeitstagbereinigt legten die Exporte allerdings um 5,4 Prozent zu und die Importe stagnierten.

In der Handelsbilanz resultierte damit ein Überschuss von 2,4 Milliarden Franken, wie die Eidgenössischen Zollverwaltung und das Finanzdepartement am Dienstag mitteilten.

Schmuck-Ausfuhren besonders gesteigert

Saisonbereinigt stiegen die Exporte im April um 1,9 Prozent. Trotz des Minus' in den beiden Vormonaten zeigt der Trend, wenn auch etwas abgeflacht, weiterhin aufwärts. Bei den Importen resultierte das vierte monatliche Minus in Folge.

Besonders deutlich stiegen im April die Ausfuhren von Bijouterie und Juwelierwaren (+243 Millionen Franken). Bei der umsatzstärksten Branche, der chemisch-pharmazeutischen Industrie nahmen die Exporte nicht arbeitstagbereinigt um 3 Prozent zu. Die Ausfuhren der Kunststoffindustrie und der Uhrenindustrie stiegen um je 2 Prozent.

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Die Preise der Exportgüter blieben insgesamt nahezu unverändert, während sich die Preise der Importgüter um insgesamt 2,2 Prozent erhöhten.

Die Importe aller Hauptgruppen, vor allem aber jene von Energieträgern gingen im April zurück. Diese brachen auch preisbedingt innert Jahresfrist um einen Fünftel ein.

(sda/me/sim)