Die Schweizer Börse dürfte am Mittwoch vor der Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Kongress wenig verändert tendieren. Möglicherweise verhelfe der erfreuliche Zwischenbericht von Pharmariese Novartis dem Markt zu einer freundlichen Note, hiess es im Markt.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich unverändert mit 7932 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart ebenfalls stabil mit 7946 Zählern.

Vor der halbjährlichen Anhörung von Fed-Chef Ben Bernanke dürften sich die Anleger zurückhalten, weil sie sich mehr Klarheit über den Zeitplan der Fed für die Drosselung der Notenpresse erhoffen.

Novartis hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um fünf Prozent auf 2,55 Milliarden Dollar verbucht. Analysten hatten mit 2,56 Milliarden gerechnet. Der Pharmariese hebt aber die Jahresprognose an.

Der Inspektionskonzern SGS steigerte den Gewinn im ersten Halbjahr um zehn Prozent auf 265 Millionen Franken und den Umsatz um 7,2 Prozent auf 2,9 Milliarden Franken und schnitt damit im Rahmen der Erwartungen ab.

L'Oreal, an der Nestle massgeblich beteiligt ist, spürt eine Abkühlung der Branchenkonjunktur. Das am Dienstagabend mitgeteilte Umsatzplus von 5,2 Prozent auf vergleichbarer Basis im zweiten Quartal lag etwas unter den Schätzungen von Analysten.

Georg Fischer steigerte den Halbjahresgewinn auf 83 (Vorjahr 81) Millionen Franken gesteigert. Für das zweite Halbjahr erwartet der Industriekonzern ein vergleichbares Ergebnis wie in der ersten Jahreshälfte.

(chb/sda)

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