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Insolvenz
Schweizer Firmenpleiten steigen um 10 Prozent

Münzen: Im März wurden sogar 16 Prozent mehr Konkurse verzeichnet. Keystone

1263 Unternehmungen sind zwischen Januar und März in Konkurs gegangen. Das sind deutlich mehr als noch im Vorjahr. Besonders viele Pleiten gab es in zwei Regionen.

Veröffentlicht am 11.04.2017

Die Zahl der Insolvenzen in der Schweiz ist im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreswert um 10 Prozent gestiegen. Zwischen Januar und März sind 1263 Unternehmungen in Konkurs gegangen. Die Neugründungen stiegen dagegen um 6 Prozent.

Mit Ausnahme der französischsprachigen Schweiz stieg die Anzahl der Firmenpleiten in allen Regionen an. Besonders viele Firmen sind in der Zentralschweiz und im Tessin Konkurs gegangen, wo die Zahlen gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 30 bzw. 27 Prozent stiegen.

6 Prozent mehr Neugründungen

Im Monat März wurden in der Schweiz 495 Konkurse verzeichnet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahreswert einer Zunahme von 16 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg die Anzahl der gegründeten Betriebe gegenüber dem Vorjahresmontag um 15 Prozent oder 4167 Firmen.

Die Neugründungen nahmen im ersten Quartal gesamtschweizerisch um 6 Prozent zu. Insgesamt wurden 11'021 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen.

Im Tessin stagnierte die Anzahl neuer Firmen auf dem Vorjahresniveau, während sie in allen anderen Regionen zunahm. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Analyse des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B.

(sda/cfr/gku)

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