Schweizer Industriebetriebe haben in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres deutlich mehr produziert als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Produktion nahm um 3 Prozent, der Umsatz gar um 3,7 Prozent zu. Bei den Unternehmen gingen zudem leicht mehr Aufträge ein (0,6 Prozent). Die Auftragsbestände nahmen dagegen um 5,2 Prozent ab.

Während Schweizer Industriefirmen im Januar noch Produktionseinbussen von 2 Prozent hinnehmen mussten, ging es in den darauf folgenden zwei Monaten steil bergauf. Im Februar und im März produzierte die Industrie 5,3 respektive 7,9 Prozent mehr als in den Vorjahresmonaten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag auswies.

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Elektrische Ausrüstungen weniger gefragt

Zugpferd war die Branche «Kokerei, Mineralölverarbeitung und Herstellung von chemischen Erzeugnissen» mit einem Produktionsplus von 12,8 Prozent. Gegensätzlich entwickelte sich die Produktion von elektrischen Ausrüstungen. Sie nahm im gleichen Zeitraum um 9,1 Prozent ab.

Beim Umsatz zeigt sich das gleiche Bild: Gute Februar- und Märzresultate konnten die schlechteren Januar-Ergebnisse wettmachen. Die im Inland erzielten Umsätze stiegen um 12,3 Prozent an, diejenigen im Ausland um 1,2 Prozent.

(rcv/aho/sda)