Die Schweizer Industrie hat ihre Produktion im vierten Quartal 2012 um 1,7 Prozent erhöht. Der Umsatz ist um 3,1 Prozent angewachsen. Die Auftragseingänge nahmen hingegen um 2,4 Prozent ab. Die Auftragsbestände verblieben auf dem Stand des Vorjahres.

Während die Industrieproduktion im Oktober im Vergleich zu 2011 um 2,1 Prozent zurück ging, erhöhte sie sich im November um 2,3 Prozent und im Dezember sogar um 5,1 Prozent. Insgesamt ergab sich damit eine Zunahme um 1,7 Prozent für das vierte Quartal, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.

Im Fahrzeugbau legte die Produktion dabei mit über 15 Prozent am stärksten zu. Den stärksten Rückgang erlitten die Hersteller von Metallerzeugnissen (-6,7 Prozent).

Die Umsätze der Schweizer Industrie sanken im Oktober um 1,6 Prozent. Umgekehrt gab es deutliche Umsatzzuwächse im November (+4,3 Prozent) und im Dezember (+6,9 Prozent). Für das gesamte vierte Quartal resultierte damit eine Zunahme von 3,1 Prozent.

Den höchsten Umsatzzuwachs konnte bei den pharmazeutischen Produkten mit über 16 Prozent erzielt werden. Den stärksten Rückgang verbuchten die Metallerzeugnisse (-7,2 Prozent).

Während die im Inland erzielten Umsätze im vierten Quartal um 0,5 Prozent abnahmen, stiegen sie im Ausland um 4,8 Prozent.

(vst/aho/sda)

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