Der UBS-Konsumindikator ist im Januar 2014 deutlich gefallen. Er fiel mit 1,44 Indexpunkten (Dezember: rev. 1,80) wieder auf den Stand vom November 2013 zurück. Das Gros der Subindikatoren zeichne zum Jahresauftakt ein schwächeres Bild des Privatkonsums, teilte die UBS mit. Frage man die Konsumenten direkt, scheine die Stimmung jedoch recht gut zu sein.

Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erhobene Konsumentenstimmung ist einer von fünf Subindikatoren, welche in den UBS-Konsumindikator einfliessen. Diese hatte sich zuletzt etwas aufgehellt. Der Index stieg von -5 auf 2 Indexpunkte und liegt damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von -9. Viele Konsumenten beurteilten ihre finanzielle Situation positiv und würden grössere Anschaffungen in Betracht ziehen, so die Ökonomen der UBS.

Zulassung von Neuwagen gesunken

Davon spürten die Autohändler zum Jahresauftakt allerdings wenig. Die Immatrikulation von Neuwagen fielen im Januar gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um fast 7 Prozent. Mit rund 20'000 registrierten Neuwagen wurden im Januar so wenig neue Autos gezählt wie seit August 2010 nicht mehr.

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Nach einem guten Weihnachtsgeschäft hat sich auch die Stimmung unter den Detailhändlern abgekühlt. Der Index zur Geschäftslage im Detailhandel, welcher von der Konjunkturforschungsstelle der ETH (KOF) erhoben wird, ging auf 7 Indexpunkt von zuvor 12 Punkten zurück. Trotzdem bleibe die Stimmungslage im Detailhandel deutlich positiv und liege - mit Ausnahme vom Vormonat - so hoch wie zuletzt im Mai 2011.

(awp/dbe/sim)