Die wichtigsten Schweizer Pharmafirmen haben 2014 in der Schweiz 6,438 Milliarden Franken in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Im Jahr davor waren es noch 6,215 Milliarden Franken gewesen, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Branchenhandbuch «Pharma-Markt Schweiz 2015» zu entnehmen ist.

Die 22 im Branchenverband Interpharma organisierten Firmen gaben damit im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viel Geld für F&E in der Schweiz aus, als sie hierzulande an Umsatz erzielten.

70 Milliarden Franken weltweit

Zusätzlich zu den F&E-Ausgaben investierten diese Firmen in der Schweiz über 4 Milliarden Franken in Anlagen wie technische Geräte, Maschinen, Gebäude- und Betriebsausstattung.

Weltweit wendeten die Interpharma-Firmen im vergangenen Jahr über 69 Milliarden Franken für die Erforschung von Medikamenten und neuen Therapien auf. Das entspricht rund 20 Prozent des Umsatzes.

Mehr Schweiz-Investition als 2013

Die Interpharma-Firmen Actelion, Novartis, Roche, Gilead, Merck Serono und Vifor Pharma gaben in der Schweiz 6,405 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung im Bereich Pharma aus. 2013 waren es noch über 200 Millionen Franken weniger gewesen.

Anzeige

In den USA gaben diese Unternehmen 8,753 Milliarden Franken für F&E aus. Die hohen Investitionen in die beiden Forschungsstandorte unterstreichen deren Wichtigkeit.

(awp/ise/me)