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Statistik
Schweizer Senioren stehen voll im Arbeitsleben

Grafik: Island hat besonders viele Senioren im Arbeitsmarkt. Statista

Vor 64 ist hierzulande selten Schluss: In der Schweiz haben ältere Menschen überdurchschnittlich häufig noch eine Stelle. Nordische Senioren sind allerdings noch arbeitsamer.

Veröffentlicht am 22.12.2016

In der Schweiz haben ältere Menschen überdurchschnittlich häufig einen Job: 60 Prozent der 60- bis 64-Jährigen sind erwerbstätig, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt. Das ist im internationalen Vergleich ein sehr hoher Wert: Innerhalb der Industriestaaten-Organisation OECD gelingt es nur sechs Ländern, über Sechzigjährige stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

In Island haben über achtzig Prozent der jungen Senioren noch eine Arbeitsstelle, auch in Schweden oder Norwegen sind ältere Menschen in der Regel noch erwerbstätig. In Ländern wie Frankreich oder Österreich ist hingegen für eine Mehrheit der 60- bis 64-Jährigen das Arbeitsleben schon zu Ende. In Frankreich gilt offiziell das Rentenalter 62, viele Angestellte gehen aber sogar noch früher in Pension.

In der Schweiz könnte der Anteil der erwerbstätigen Senioren künftig noch steigen: Der Nationalrat möchte das Rentenalter 67 einführen, sollte die Finanzierung der AHV gefährdet sein.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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