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Disziplin
Schweizer trotz Krise mit hoher Zahlungsmoral

Zahlungsmoral: Schweizer bezahlen ihre Rechnungen in der Regel pünktlich. (Bild: Keystone)

In der Schweiz müssen weniger als 2 Prozent der offenen Rechnungen abgeschrieben werden. In Europa ist der wert fast doppelt so hoch.

Veröffentlicht am 13.05.2013

Die Finanzkrise führt in der Schweiz bis anhin nicht zu mehr unbezahlten Rechnungen. Der Anteil der Forderungen, der aufgrund von Zahlungsausfällen abgeschrieben werden muss, bleibt mit 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr stabil. Dies entspricht einem Gesamtbetrag von 7,8 Milliarden Franken.

In Europa belaufen sich die abgeschriebenen Forderungen auf 350 Milliarden Euro - 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anteil hat sich damit von 2,8 Prozent auf 3 Prozent erhöht, wie der am Montag publizierte European Payment Index 2013 des Kreditschutzunternehmens Intrum Justitia zeigt.

Nur in Dänemark, Finnland, Island und Schweden sind die Forderungsausfälle rückläufig. Vor allem Länder in Süd- und Osteuropa leiden weiterhin unter hohen Ausfällen und auch langer Zahlungsdauer.

Für den Index werden jeweils in den ersten Monaten des Jahres rund 10'000 Unternehmen in 31 Ländern befragt.

(tke/sda)

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