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Zahlungsmittel
Schweizer vertrauen auf Bares

Bargeld_Grafik_Statista
In der Schweiz ist Bargeld noch König.Quelle: Statista

Schweizer tragen vergleichsweise viel Geld mit sich herum. Noch dicker sind Portemonnaies in Deutschland und Österreich.

Veröffentlicht am 07.06.2018

In der Schweiz bleibt Bargeld beliebt: Ein Portemonnaie ist im Schnitt mit umgerechnet 76 Euro bestückt – das zeigt ein neuer Bericht der Schweizerischen Nationalbank. Dies ist ein hoher Wert im Europavergleich: Im Euroraum tragen die Leute im Schnitt nur 65 Euro mit sich herum. In den Niederlanden sind es sogar lediglich 37 Euro.

Umfangreicher als hierzulande sind hingegen Portemmonaies in Deutschland und Österreich. Deutsche haben im Schnitt 104 Euro dabei, Österreicher 86 Euro, wie auf der Grafik des Datenanbieters Statista zu sehen ist.

Das Bargeld nutzen Schweizer vor allem für kleinere Zahlungen. Bei Beträgen ab 50 Franken zücken sie oft Debitkarten wie Maestro/EC oder die Postcard. Ab 200 Franken kommen in der Regel Kreditkarten zum Einsatz. Die Debitkarte ist in der Schweiz denn auch das mit Abstand meistgenutzte bargeldlose Zahlungsmittel. Von den erfassten Transaktionen werden 22 Prozent damit abgewickelt. Der entsprechende Anteil bei Kreditkarten beträgt 5 Prozent.

1,6 Zahlungen pro Tag

In  der Schweiz wohnhafte Personen ab 15 Jahren nehmen pro Tag im Schnitt 1,6 Zahlungen vor. Dabei beläuft sich der Durchschnittsbetrag auf 41 Franken. Von den erfassten Zahlungen werden 70 Prozent bar abgewickelt. Bezogen auf die Beträge werden 45 Prozent der Ausgaben mit Bargeld bezahlt.

(Dyfed Lösche/mbü. Mit Material der Nachrichtenagentur sda)

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