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Aussenhandel
Schweizer Wirtschaft exportiert weniger

Rheinhafen in Basel: Maschinen- und Elektronikbranche stark vom Rückgang betroffen. Keystone

Im Januar haben Schweizer Unternehmen erneut weniger exportiert. Der Rückgang von einem Prozent ist moderat im Vergleich zu den Einbrüchen nach dem Frankenschock.

Veröffentlicht am 18.02.2016
Schweizer Firmen haben im Januar erneut weniger Waren ins Ausland verkauft. Dies nachdem die Exporte bereits über das gesamte letzte Jahr gesehen deutlich gesunken waren. Der Rückgang scheint sich nun allerdings etwas zu verlangsamen.

Im Januar haben die hiesigen Firmen Waren im Wert von 16,3 Milliarden Franken ins Ausland verkauft. Das ist ein Prozent weniger als im Januar letzten Jahres, wie aus den am Donnerstag publizierten Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) hervorgeht.

Rückgang verlangsamt sich

Nach den teils starken Exporteinbrüchen im vergangenen Jahr ist das Minus von einem Prozent aber vergleichsweise moderat. Der Rückgang verlangsame sich, schreibt die Zollverwaltung. Verglichen mit dem Dezember nahmen die Exporte sogar wieder leicht zu, allerdings nur wert- und nicht mengenmässig.

Das Bild unterscheidet sich wie üblich stark nach Branche: Besonders hart traf es auch im Januar die Maschinen- und Elektronikbranche. Auch die Uhrenindustrie schnitt schlecht ab. Die Bijouterie- und Juwelierbranche konnte demgegenüber den Wert - wenn auch nicht die Menge - der exportierten Waren deutlich steigern.

Importe sanken stärker

Stärker als die Exporte sanken im Januar die Importe: Sie gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent auf 12,8 Milliarden Franken zurück. Unter dem Strich exportierte die Schweiz damit nach wie vor deutlich mehr als sie importierte: Der Exportüberschuss in der Handelsbilanz betrug 3,5 Milliarden Franken.

(sda/cfr/chb)
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