Die Schweizer Wirtschaft ist im vierten Quartal 2014 langsamer gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Im dritten Vierteljahr waren es noch 0,5 Prozent Plus gewesen nach jeweils 0,6 Prozent Anstieg in den beiden Quartalen davor. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal erhöhte sich das BIP um 1,7 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Im Jahr 2013 betrug das Wachstum nach vorläufigen Berechnungen um 2,0 Prozent.

Konsum stärker angestiegen

Während der private Konsum im Schlussquartal stärker zunahm als in den Vorquartalen, gab der Staat weniger aus. Die Warenausfuhren gingen um 1,7 Prozent zurück. Dafür zogen die Anlageinvestitionen an - sowohl in Ausrüstungen als auch am Bau wurde mehr investiert.

Ökonomen hatten im Schnitt mit 0,4 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorquartal und 2,0 Prozent Plus gegenüber dem Vorjahrsquartal gerechnet.

(reuters/dbe/sim)