Herr Fleischmann, sechs Mömax-Filialen sind für dieses Jahr geplant. Was folgt 2021: Nochmals ein halbes Dutzend Filialen – oder mehr?
Es gibt kein fixes Ziel. Sicher ist aber: Wir wollen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz flächendeckend vorhanden sein. Über den Daumen gepeilt sind das dann Ende 2021 hoffentlich 12 bis 15 Standorte.

Wo werden die neuen Filialen sein? Wer verkauft?
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es wird weiterhin Konkurrenten geben, die schliessen. Es gibt auch Projekte, die am Entstehen sind. Ich habe auch eine Wunschliste für Standorte.

Wer ist ganz oben?
Genf, Raum Lausanne, Wallis und Freiburg sind die Favoriten für die Westschweiz. In der Deutschschweiz ist es der Raum vom linken Zürichseeufer bis nach Chur, vielleicht auch noch Winterthur.

Das ist personalintensiv.
Ja, wir beschäftigen jetzt zwischen 220 und 230 Personen. Knapp 200 haben wir von Interio übernommen. Wir haben seinerzeit allen ein Angebot gemacht – zu vergleichbaren Konditionen. 90 Prozent haben das Angebot angenommen, und wir haben noch zusätzliche Mitarbeitende rekrutiert. Und es werden mehr werden. Wenn es alles nach Plan läuft, werden wir schon in wenigen Jahren zwischen 600 und 700 Leute beschäftigen.

Das ist ein grosser Hosenlupf. Und das zur Corona-Zeit.
Das Virus hat uns zum Teil auch etwas geholfen. Die Leute waren acht Wochen zu Hause. Sie hatten Zeit, neue Pläne zu machen, und haben entdeckt, welche Möbel neu gekauft werden sollen. Seit der Wiedereröffnung verzeichnen die hiesigen Möbelhäuser einen regelrechten Run. Auch im Sommer.

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Dieser Artikel erschien zuerst beim «Blick» unter dem Titel: «Hier heisst Billy Jochen».

 

Dieser Artikel wurde zuerst im Wirtschaftsressort des «Blick» veröffentlicht.

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