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Smartphones machen Kameras zu Ladenhütern

Grafik: Weltweit werden immer weniger Digitalkameras verkauft. Statista

Innert wenigen Jahren ist das weltweite Geschäft mit digitalen Fotoapparaten zusammengebrochen. Handykameras zerstören den Kameraherstellern den Markt.

Veröffentlicht am 13.09.2016

Vor sechs Jahren erzielten die Hersteller von Digitalkameras noch rekordhohe Umsätze. Seitdem sind die Verkäufe eingebrochen: Wurden 2010 weltweit noch über 120 Millionen Geräte abgesetzt, waren es letztes Jahr noch 35 Millionen Stück, wie die Grafik des Datenportals Statista zeigt. Nicht nur das Geschäft mit günstigen Fotoapparaten leidet, sondern auch jenes mit teuren Modellen mit austauschbarem Objektiv.

Das Problem der Kamerahersteller nahm um die Jahrtausendwende ihren Anfang: Samsung und japanische Konzerne lancierten im Jahr 2000 erstmals Handys mit eingebauter Kamera. Die ersten Handybilder konnten den Digitalkameras noch keine Konkurrenz machen.

Separate Kameras überflüssig

Doch seitdem haben die Hersteller grosse Fortschritte gemacht – das neue iPhone von Apple verfügt beispielsweise über eine duale Kamera, welche neue Bildeinstellungen ermöglicht. Für viele Leute ist somit ein separater Fotoapparat überflüssig geworden.

(Mathias Brandt, Statista/mbü)

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