Die Schweizer Börse dürfte am Dienstag dank positiver Vorgaben aus Fernost etwas fester starten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,2 Prozent höher auf 8012 Zählern. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 7998 Punkten praktisch unverändert.

Ob der SMI die Marke von 8000 Punkten halten kann, hängt Händlern zufolge von der Reaktion der Märkte auf die Konjunkturdaten aus Europa und den USA ab. Veröffentlicht werden unter anderem der deutsche ZEW-Index und die US-Einzelhandelszahlen.

Uneinheitliche Firmenbilanzen

Die Firmenbilanzen fielen uneinheitlich aus: Der Sanitärtechniker Geberit steigerte den Halbjahresgewinn um 4,3 Prozent auf 233,2 Millionen Franken und verfehlte dabei die Analystenerwartungen. Im vorbörslichen Geschäft wurde die Aktie um 1,4 Prozent tiefer indiziert.

Die GAM Holding verbesserte den operativen Reingewinn im ersten Halbjahr um 58 Prozent auf 111,7 Millionen Franken und übertraf damit die Analystenerwartungen. Gleichzeitig verzeichnete der Asset Manager Netto-Neugeldabflüsse von 0,6 Milliarden Franken.

Schindler verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 wegen einer Wertberichtigung auf der Hyundai-Beteiligung einen Gewinnrückgang von 39 Prozent auf 206 Millionen Franken. Im Gesamtjahr erwartet der Liftbauer einen Konzerngewinn von 550 bis 600 Millionen Franken.

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Hohe Finanzaufwendungen drückten Schmolz + Bickenbach im ersten Halbjahr in die roten Zahlen. Der Stahlhersteller verzeichnete einen Verlust von 18,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 15,8 Millionen im Vorjahr.

DKSH steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2013 um 14,3 Prozent auf 4,75 Milliarden Franken und den Gewinn um 30,8 Prozent auf 104,9 Millionen Franken gesteigert. Der Handelskonzern erwartet weiterhin ein zweistelliges profitables Wachstum.

Galenica verbesserte den Gewinn vor Minderheiten um 20 Prozent auf 160 Millionen Franken. Der Arzneimittelhersteller erwartet 2013 erneut ein zweistelliges Gewinnwachstum.

(chb/aho/reuters)