An der Schweizer Börse dürften die Kurse zur Eröffnung anziehen. Händler rechnen trotz der verhaltenen Vorgaben aus Fernost mit Anschlusskäufen an die Erholung vom Vortag. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,3 Prozent höher mit 7421 Punkten.

Der SMI-Future stieg um 0,2 Prozent auf 7401 Zähler. Am Dienstag hatte der Standardwerteindex SMI nach mehreren Tagen mit kräftigen Kursverluste zwei Prozent gewonnen. Geprägt wird das Geschehen am Markt weiterhin von der Furcht der Anleger vor einer Finanzkrise in China und dem angekündigten Ende der ultra-lockeren Geldpolitik in den USA.

Am Dienstag hatte Chinas Zentralbank allerdings signalisiert, in ihrem Kampf gegen eine zu starke Kreditvergabe die Daumenschrauben nicht zu kräftig anzuziehen. Das Asthmamedikament Xolair von Novartis wirkt auch gegen Nesselsucht. In einer spätklinischen Studie wurden alle definierten Endpunkte bei der Behandlung von chronischer Urtikaria (CSU) erreicht.

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In der Seefracht sind die Frachtraten auf einem Rekordtief, sagte der Verwaltungsratschef des Logistikkonzerns Kühne+Nagel der «Finanz und Wirtschaft». Grossübernahmen erteilte Karl Gernandt eine Absage. «Wir ziehen es vor, gezielt kleinere Unternehmen mit besonderem Know-how zu kaufen.»

(muv/aho/reuters)