Negative Vorgaben aus den USA und aus Fernost dürften die Schweizer Börse am Donnerstag belasten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,3 Prozent tiefer mit 7879 Zählern. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,1 Prozent niedriger mit 7876 Punkten.

Am Mittwoch war die Schweizer Börse wegen des Mai-Feiertags geschlossen und am Dienstag hatte der Leitindex um 0,1 Prozent auf 7906 Zähler zugelegt.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) um 13.45 Uhr dürften sich die Aktivitäten in Grenzen halten. Aufgrund der schwachen Konjunktur in der Euro-Zone rechneten die Ökonomen mehrheitlich mit einer Zinssenkung und hofften zudem auf weitere Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft.

Auch in den USA kommt die Wirtschaft nicht recht auf Touren. Die US-Notenbank Fed belässt daher den Leitzins erwartungsgemäss bei 0 bis 0,25 Prozent und setzt die Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur in unvermindertem Tempo fort.

Der Telekomkonzern Swisscom hat im ersten Quartal 2013 einen Gewinnrückgang um 12,4 Prozent auf 390 Millionen Franken verzeichnet. An der Jahresprognose hält der Konzern fest. Swisscom erhöht die Beteiligung am TV-Anbieter Cinetrade auf 75 von 49 Prozent.

Swiss Re hat im ersten Quartal von einem gut laufenden Sachversicherungsgeschäft und einer geringen Schadenbelastung profitiert. Der Reingewinn stieg um 21 Prozent auf 1,38 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinnrückgang auf 1,05 Milliarden Dollar prognostiziert. Geholfen hat eine Zahlung, die aus der Beilegung eines Disputs mit dem US-Starinvestor Warren Buffett herrührt. Swiss Re sieht sich auf Kurs zu seinen Finanzzielen. Vorbörslich wurde die Swiss Re-Aktie um zwei Prozent höher indiziert.

(tke/aho/reuters)