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SNB hat auch im Juli eingegriffen

Schweizerische Nationalbank: Die SNB hat ihre Devisenreserven ausgebaut. Keystone

Die Devisenreserven sind im Juli um mehr als 6 Milliarden Franken gestiegen. Das Plus entspricht der Entwicklung der Vormonate: Die Schweizerische Notenbank ist wiederholt aktiv geworden.

Veröffentlicht am 05.08.2016

Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juli nochmals um rund 6,3 Milliarden Franken angestiegen. Dies entspricht einer gewöhnlichen Steigerung, wie sie auch in den letzten Monaten zu verzeichnen war, denn die SNB ist seit Monaten aktiv im Markt, um den Franken zu schwächen.

Die Devisenreserven stiegen gemäss neuesten Zahlen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom Freitag von rund 609 Milliarden Franken im Juni auf 615,35 Milliarden Franken.

Grösster Anstieg um 32 Milliarden Franken

Die Devisenreserven stiegen bereits in den Vormonaten. Einzig im Februar hatte ein leichter Rückgang von knapp 4 Milliarden Franken resultiert. Im Juni sind die Reserven um 6,7 Milliarden Franken auf 608,8 Milliarden Franken gestiegen.

Im Mai wies die Statistik ein Plus von gut 14 Milliarden Franken aus, im April von 11 Milliarden Franken. Den grössten Anstieg seit Juni 2012 gab es bisher im Dezember mit 32 Milliarden Franken. Ob und wie stark die SNB im Mai am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen, denn in den Zahlen sind Wertveränderungen berücksichtigt.

(sda/me/ama)

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