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SNB profitiert von Preisanstieg bei Ramschpapieren

Die SNB konnte im ersten Halbjahr 2012 vom Stabilisierungsfonds profitieren. (Bild: Keystone)

Die Schweizerische Nationalbank installierte den Stabilisierungsfonds, um die UBS vor dem drohenden Untergang zu retten. Nun zeigt sich: Das Vehikel ist für die Währungshüter zu einer Geldmaschine gew

Von Samuel Gerber
am 29.08.2012

Einst war der Stabilisierungsfonds Auffangbecken für toxische UBS-Papiere in höchster Not. Heute ist er eine Geldmaschine für die Schweizerische Nationalbank (SNB). Allein im 1. Semester 2012 wies er laut Recherchen der «Handelszeitung» einen Gewinn von 189 Millionen Dollar aus, den sich die Notenbank gutschreiben darf.

Das Darlehen der Nationalbank an das Vehikel konnte damit gegenüber Jahresbeginn um mehr als 1 Milliarde Frankenreduziert werden. Nun könnte sich der Stabfonds dank der guten Marktlage für Schuldverbriefungen nochmals deutlich besser entwickelt haben. Der für einen Teil dieser Papiere gültige Markit ABX-Index schiesst seit Ende Juni steil nach oben – über 10 Prozent beträgt das Plus.

«Wenn sich die Märkte für solche Papiere gut entwickeln, ist davon auszugehen, dass die Aktiven im Stabilitätsfonds etwas leichter veräussert werden können», sagt Nationalbanksprecher Walter Meier.

Die UBS kommentiert die Entwicklung im Stabfonds nicht – sie sagt auch nichts zu einem frühzeitigen Rückkauf.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

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