Einst war der Stabilisierungsfonds Auffangbecken für toxische UBS-Papiere in höchster Not. Heute ist er eine Geldmaschine für die Schweizerische Nationalbank (SNB). Allein im 1. Semester 2012 wies er laut Recherchen der «Handelszeitung» einen Gewinn von 189 Millionen Dollar aus, den sich die Notenbank gutschreiben darf.

Das Darlehen der Nationalbank an das Vehikel konnte damit gegenüber Jahresbeginn um mehr als 1 Milliarde Frankenreduziert werden. Nun könnte sich der Stabfonds dank der guten Marktlage für Schuldverbriefungen nochmals deutlich besser entwickelt haben. Der für einen Teil dieser Papiere gültige Markit ABX-Index schiesst seit Ende Juni steil nach oben – über 10 Prozent beträgt das Plus.

«Wenn sich die Märkte für solche Papiere gut entwickeln, ist davon auszugehen, dass die Aktiven im Stabilitätsfonds etwas leichter veräussert werden können», sagt Nationalbanksprecher Walter Meier.

Die UBS kommentiert die Entwicklung im Stabfonds nicht – sie sagt auch nichts zu einem frühzeitigen Rückkauf.

Anzeige

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.