Die weltweiten Staatsschulden werden nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's in diesem Jahr auf 42,4 Billionen Dollar ansteigen. Das sei ein Zuwachs von 2 Prozent gegenüber 2015, hiess es in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Demnach geht die Entwicklung vor allem auf die USA, China, Brasilien und Indien zurück. So werde allein die Kreditaufnahme der USA wohl um 8 Prozent oder 163 Milliarden Dollar steigen, die in China um 18 Prozent oder 51 Milliarden Dollar.

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Euro-Staaten halten sich zurück

Dagegen erwartet S&P bei Japan, den Euro-Staaten, Kanada, Grossbritannien oder Mexiko eine niedrigere Kreditaufnahme. Bei der Euro-Zone werde der Rückgang voraussichtlich 6 Prozent betragen. Die Schulden insgesamt würden allerdings auf über 7 Billionen Dollar steigen, weil sich die Mitglieder der Gemeinschaftswährung mehr Geld liehen als sie zurückzahlten.

(reuters/mbü)