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Kreditrating
S&P stuft Irland dank solidem Wachstum nach oben

Der Himmel klar auf über Dublin: Kreditrating von S&P erhöht.  Bloomberg

Irland wurde von der Ratingagentur Standard and Poor's aufgestuft. Das von der Eurokrise schwer betroffene Land habe sich gut erholt, bescheinigen die Experten.

Veröffentlicht am 05.12.2014

Die Ratingagentur Standard and Poor's (S&P) hat die Kreditbewertung für Irland erhöht. Die Agentur begründete den Schritt am Freitag unter anderem mit der Konjunkturerholung in dem von der Schuldenkrise stark gebeutelten Euroland. Die neue Bewertung lautet «A» nach zuvor «A-». Damit liegt das Rating mittlerweile fünf Stufen über dem sogenannten «Ramschniveau» mit dem riskanten Anlagen gekennzeichnet werden.

Die S&P-Experten sehen in Irland mittlerweile ein «solides Wirtschaftswachstum». Die konjunkturelle Erholung dürfte gemeinsam mit jüngsten Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt die Lage der Staatsfinanzen weiter verbessern. Den Ausblick setzte die Ratingagentur auf «stabil». Damit ist in den kommenden Monaten vorerst keine Änderung der Kreditbewertung zu erwarten.

Rettungsschirm 2013 verlassen

Das in der Schuldenkrise stark unter Druck geratene Land hatte den Rettungsschirm Ende 2013 verlassen. Vor allem der grosse Bankensektor hatte das Land in Schwierigkeiten gebracht. Der Rettungsschirm war von der Eurozone, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen die Schuldenkrise aufgelegt worden.

Irland wird derzeit von allen führenden Agenturen mehrere Stufen über dem Ramschniveau bewertet. Bei Moody's hat das Land das Rating «Baa1» und bei Fitch «A-».

(awp/gku)

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