Die Ratingagentur S&P sieht die Bewertung Italiens trotz des jüngsten Sparpaketes der Regierung in Gefahr. Angesichts des schwachen Wachstums bestehe weiter eine Chance von eins zu drei, dass Italien in den kommenden 24 Monaten herabgestuft werden könnte.

Es würden "noch viel substanziellere mikroökonomische und makroökonomische Reformen benötigt", teilte die Agentur am Freitag mit. Das Kabinett in Rom hatte am Vortag ein Sparpaket mit einem Volumen von rund 47 Mrd. Euro verabschiedet, das 2014 einen ausgeglichenen Haushalt ermöglichen und das Land gegen die Schuldenkrise immunisieren soll.

(laf/awp)