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Spanien: Moody's lobt geplante Schuldenbremse

Spanische Flagge: Bei Moody's wieder ein wenig beliebter (Bild: Keystone)

Spanien baut eine Schuldenbremse in seine Verfassung ein - noch diese Woche soll das Parlament zustimmen. Nachdem die Ratingagentur Moody's dem Land im Juli mit einer Herabstufung gedroht hatte, begrü

Veröffentlicht am 29.08.2011

Die US-Ratingagentur Moodys hat die spanische Regierung für die geplante Einführung einer Schuldenbremse gelobt. Der Plan, eine Obergrenze für die Staatsverschuldung nach deutschem Vorbild in die Verfassung aufzunehmen, wertete Moody's laut einer Stellungnahme positiv.

Die Pläne einer Schuldenbremse zeigten einen «breiten Konsens und Einverständnis für eine Konsolidierung der Staatsfinanzen über alle Parteigrenzen hinweg».

Spanien folgt als eines der ersten Länder in der Euro-Zone dem Beispiel Deutschlands und baut eine Schuldenbremse in seine Verfassung ein. Noch diese Woche soll sie im Eilverfahren vom Parlament verabschiedet werden.

Die geplante Schuldengrenze sei positiv für die Zentralregierung in Madrid und auch vorteilhaft für die Regionen in Spanien, erklärte Moody's. Die Ratingagentur hatte Ende Juli den Druck auf den Mittelmeerstaat erhöht und die Kreditbewertung Spaniens auf Beobachtung für eine mögliche Abstufung gesetzt.

Aktuell steht die Bewertung von Moody's für Spanien noch auf der dritthöchsten Stufe Aa2. Laut der jüngsten Stellungnahme werden die Pläne eine Schuldengrenze als ein Faktor in die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Landes einfliessen, versicherte die Ratingagentur.

(tno/laf/sda)

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