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Spanien unter Beschuss: Moody's zieht die Rating-Schraube an

Spanien gerät zusehends unter Druck: Alle Ratingagenturen haben die Kreditwürdigkeit abgestuft. (Bild: Keystone)

Nach Fitch und Standard & Poor's nun auch Moody's: Spanien Kreditwürdigkeit wird um zwei Stufen gesenkt. Der Ausblick ist negativ.

Veröffentlicht am 19.10.2011

Nachdem bereits Fitch und Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit Spaniens nach unten korrigiert hatten, ist nun auch Moody's gefolgt: Die US-Ratingagentur senkte ihre Bewertung für spanische Staatsanleihen um zwei Stufen von «Aa2» auf «A1». Der Kreditwürdigkeitsausblick sei negativ, teilte Moody's mit.

Am 7. Oktober hatte zunächst die Ratingagentur Fitch die Bonität Spaniens abgestuft, eine Woche später folgte S&P. Beide Agenturen bewerten das Land nun mit der vierthöchsten Note «AA-», also mit einer noch guten Bonität.

Moody's ging nun noch einen Schritt weiter: Die Note «A1» ist die fünfthöchste des Unternehmens und bedeutet eine Bonität im hohen mittleren Bereich. Damit erhöht sich der Druck auf Spanien nochmals, denn je schlechter die Kreditwürdigkeit, desto höhere Zinsen muss Spanien für die Aufnahme neuer Schulden zahlen.

(vst/rcv/awp)

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