Spaniens Banken lösen sich allmählich vom Tropf der EZB. Im März verringerte sich die bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt ausgeliehene Summe den siebten Monat in Folge, wie aus Daten der spanischen Notenbank hervorgeht.

Mit 270,9 Milliarden Euro verringerte sich das abgerufene Geldvolumen im Vergleich zum Vormonat um 20 Milliarden Euro. Auf dem Höhepunkt der Vertrauenskrise in der Euro-Zone hatten die spanischen Finanzinstitute im August 2012 noch 411 Milliarden Euro abgerufen.

Europa hat Spanien im vergangenen Jahr 41 Milliarden Euro für die Rettung seiner Banken zur Verfügung gestellt. Die spanische Bankenbranche leidet jedoch weiterhin unter den Auswirkungen der geplatzten Immobilienblase 2008 mit einer hohen Zahl fauler Kredite. Eine Reihe von Geldhäusern ist geschlossen worden, andere wurden verstaatlicht.

(tke/sda)