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Spanische Wirtschaft dank Touristen mit Plus

Touristen auf Mallorca: Spaniens Wirtschaft entwickelt sich besser als erwartet. CC/Flickr

Spaniens Wirtschaft wächst momentan deutlich kräftiger als die Euro-Zone insgesamt. Zu verdanken ist diese Entwicklung dem Tourismus. Trotz aller positiven Anzeichen bestehen auch weiter Probleme.

Veröffentlicht am 25.08.2016

Die spanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal etwas schneller gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,8 Prozent zum Vorquartal, teilte das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mit. Es korrigierte damit eine frühere Schätzung von 0,7 Prozent leicht nach oben. Das Tempo ist damit mehr als doppelt so hoch wie das der Euro-Zone insgesamt, die im abgelaufenen Vierteljahr nur auf ein Plus von 0,3 Prozent kam.

Die nach Deutschland, Frankreich und Italien viertgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone profitiert derzeit von einem Rekordansturm von Urlauber. Diese meiden andere Mittelmeerziele wie die Türkei oder Nordafrika wegen der instabilen politischen Lage und Angst vor Anschlägen.

Politik bereitet Sorgen

Dadurch fiel die Zahl der Arbeitslosen im Juli so kräftig wie seit 1997 nicht mehr. Mit rund 20 Prozent weist Spanien aber nach Griechenland immer noch die zweithöchste Arbeitslosenquote aller 28 EU-Länder auf. Spanien ist zudem derzeit politisch instabil: Seit Monaten gibt es eine Hängepartie bei der Regierungsbildung.

(reuters/jfr/ama)

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