Der Sommerausverkauf ist vorbei. Das liess im September die Preise auf ihr normales Niveau steigen, vor allem bei Kleider und Schuhen. Deutlich teurer wurden Damenhosen, wie die am Dienstag publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen.

Aber auch Jupes und Kleider sowie Damenschuhe verteuerten sich verglichen mit August stark. Insgesamt stiegen die Preise im September verglichen mit August um 0,1 Prozent.

Teures Gemüse

Nicht nur für Kleider ging der Ausverkauf zu Ende. Auch Pflegeprodukte und Kosmetika, Möbel und elektrische Haushaltsgeräte wurden nach den Aktionen vom August wieder teurer. Dafür gab es Waschmittel im September vermehrt im Sonderangebot.

Von allen Waren am stärksten verteuert hat sich im September das sogenannte Fruchtgemüse. Auberginen, Zucchetti, Gurken und Peperoni wurden deutlich teurer, Tomaten nur leicht. Allerdings werden Tomaten am häufigsten verkauft, weshalb ein Preisanstieg am stärksten ins Gewicht fällt.

Günstiger Sprit

Auch für Salat und Früchte musste im September mehr bezahlt werden. Günstiger wurde dagegen - teilweise wegen Aktionen - Fleisch, Kaffee, Glace und Schokolade. Zudem wurden Benzin und Diesel erneut deutlich billiger. Der Preis für Heizöl blieb unverändert.

Wer in seinen Ferien gerne Pauschalreisen macht, kam im September billiger davon. Auch jene, die in Schweizer Hotels übernachteten, mussten weniger bezahlen. Die Hoteliers senkten die Preise, um ausländische Gäste trotz des starken Frankens anzulocken.

(sda/dbe/chb)