Die Konsumentenpreise in der Schweiz sind im April auf dem Stand des Vormonats geblieben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat mussten die Konsumenten weniger tief in die Tasche greifen, die Preise sanken um 0,6 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.

Der Preistrend im April war die Folge gegensätzlicher Entwicklungen: Die Preise für Benzin, Dieseltreibstoff und Heizöl sowie und Hotelübernachtungen gingen zurück, für Pauschal- und Flugreisen sowie Sommerbekleidung mussten die Konsumenten mehr ausgeben.

Die Preise der Inlandgüter blieben wie die der Importgüter im Vergleich zum Vormonat unverändert. Gegenüber dem Vorjahresmonat verteuerten sich Inlandgüter um 0,1 Prozent, während die Preise von Importgütern um 2,8 Prozent sanken.

Die Kernteuerung, die Saison- und Erdölprodukte nicht erfasst und für die Politik der Schweizerischen Nationalbank eine grössere Rolle spielt, lag für April bei 0,2 Prozent. Die Jahresrate lag bei minus 0,6 Prozent. 

(vst/aho/reuters)