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Stürme können die US-Wirtschaft nicht bremsen

US-Fabrikarbeiterin: Die Wirtschaft wächst stark. Getty

Die US-Wirtschaft ist in den Sommermonaten stärker gewachsen als gedacht. Die zwei grossen Wirbelstürme «Harvey» und «Irma» richteten weniger Schaden an als befürchtet.

Veröffentlicht am 27.10.2017

Die US-Wirtschaft hat trotz der verheerenden Wirbelstürme im Sommer ihr Wachstumstempo nur leicht gedrosselt. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,0 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Experten hatten mit einem Plus von 2,5 Prozent gerechnet, nachdem das BIP im Frühjahr um 3,1 Prozent zugelegt hatte. Die Fed hatte bereits zuvor erklärt, dass die Hurrikans «Harvey» und «Irma» das Wachstum im dritten Quartal beeinträchtigt haben dürften. Dieser Effekt wird laut der US-Notenbank jedoch nur vorübergehend sein.  Sie hatte die Leitzinsen zuletzt im Juni auf die jetzige Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben und will noch dieses Jahr nachlegen, wenn die Konjunkturlage es erlaubt.

(sda/mbü)

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