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Rückgang
Terrorangst schreckt Touristen von Paris ab

Touristen in Paris: Islamistische Anschläge sorgen für Besucherschwund. Keystone

2016 haben 1,5 Millionen weniger Touristen die französische Hauptstadt besucht. Vor allem Japaner, Russen und Italiener liessen Paris links liegen. Eine Gruppe liess sich aber kaum beeindrucken.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Nach den islamistischen Anschlägen ist die Zahl der Touristen in Paris 2016 deutlich gesunken. Im vergangenen Jahr kamen 1,5 Millionen weniger einheimische oder ausländische Touristen nach Paris und in die umliegende Hauptstadtregion, wie der zuständige Tourismusverband am Dienstag mitteilte.

Das entspricht einem Rückgang von 4,7 Prozent im Vergleich zu 2015. Die Zahl der ausländischen Besucher sank sogar um knapp neun Prozent.

Asiaten zeigen sich besonders vorsichtig

So kamen 41 Prozent weniger japanische Touristen, knapp 28 Prozent weniger russische Touristen, 26 Prozent weniger italienische Touristen und knapp 22 Prozent weniger chinesische Touristen. Bei den US-Touristen nahm die Zahl nur leicht, um knapp fünf Prozent ab. Der Rückgang der Besucherzahlen habe zu Einnahmeausfällen von geschätzt fast 1,3 Milliarden Euro geführt, erklärte der Tourismusverband der Hauptstadtregion Paris Ile-de-France.

Frankreich wurde seit Anfang 2015 von einer Reihe islamistischer Anschläge getroffen. Insbesondere die Pariser Anschläge vom 13. November 2015 mit 130 Toten schreckten viele Touristen ab.

Weniger schlimm als befürchtet

Der Rückgang der Besucherzahlen sei aber weniger stark ausgefallen als befürchtet, erklärte der Verband. Gute Zahlen im vergangenen November und rund um die Weihnachtsfeiertage machten die Verluste teilweise wieder wett.

(sda/gku/me)

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