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Teures Öl geht ins Portemonnaie

Gefülltes Einkaufswägeli: Geht ins Geld. Keystone

Die Preise für Pillen, Pülverchen, Autos und Bekleidung haben im September angezogen. Der Grund: Die Zeit des billigen Rohöls ist vorbei.

Veröffentlicht am 14.10.2016

Anziehende Preise für Treibstoff, Heizöl, Erdöl und Erdgas haben im September die Grosshandelspreise in der Schweiz ansteigen lassen. Gegenüber August erhöhten sie sich um 0,3 Prozent. Dabei stiegen die Preise für importierte Güter um 0,6 Prozent.

Neben Öl verteuerten sich auch pharmazeutische Spezialitäten, Autos und Bekleidung. Die Preise für Leder, Lederwaren und Schuhe fielen hingegen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

Günstiges Fleisch

Im Inland hergestellte Waren wurden 0,1 Prozent teurer verkauft. Auch hier sorgten höhere Preise für Mineralölprodukte aber auch für Schrott und Rohmilch für einen Anstieg. Schlachtschweine und Schweinefleisch wurden dagegen zu tieferen Preisen abgesetzt.

Insgesamt liegen die Grosshandelspreise aber immer noch 0,1 Prozent unter dem Niveau von vor einem Jahr. Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise erreichte im September den Stand von 99,7 Punkten (Basis Dezember 2015=100).

(sda/ise/hon)

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