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Hotellerie
Touristen bleiben auch in Liechtenstein aus

Vaduz: Nicht mehr so begehrt bei den Touristen. Keystone

Der starke Franken hat den Schweizer Tourismus in die Krise gespült. Betroffen davon ist auch Liechtenstein: Immer weniger Gäste finden den Weg ins Ländle.

Veröffentlicht am 01.04.2016

Wie in der Schweiz haben im letzten Jahr auch in Liechtenstein weniger Touristen übernachtet. Der Rückgang der Logiernächte im Fürstentum betrug 2015 gegenüber dem Vorjahr 7,5 Prozent.

Der Rückgang umfasst die Übernachtungen in allen Beherbergungsbetrieben. Darunter fallen Hotels, Ferienwohnungen, Massenlager und Camping, wie das liechtensteinische statistische Amt am Freitag mitteilte.

Weniger Betten im Ländle

Gesamthaft buchten vergangenes Jahr 57'649 Gäste 112'484 Übernachtungen. Die Zahl der Gäste reduzierte sich um 15 Prozent. Jede dritte Logiernacht wurde von einem Gast aus der Schweiz gebucht.

Vier von fünf Übernachtungen wurden in einem Hotel registriert. Mit total 95'541 Hotelübernachtungen belief sich der Rückgang auf knapp 17 Prozent. Dieser Rückgang in der Hotellerie hängt nach Angaben des statistischen Amtes mit der starken Reduktion des Bettenangebots in den Alpenhotels zusammen. Vergangenes Jahr waren im Fürstentum im Schnitt 171 Gastbetten pro Tag im Angebot. Ein Jahr zuvor waren durchschnittlich 255 Betten verfügbar.

(sda/ise/hon)

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