New York hat einer Umfrage zufolge London als weltweit führendes Finanzzentrum abgelöst. Das teilt die Beratungsgesellschaft Z/Yen mit, die den sogenannten Global Financial Centres Index erstellt. Basis war eine Befragung von knapp 3250 Finanzexperten. London habe von den fünfzig Top-Zentren am meisten Punkte eingebüsst, sagte Studienleiter Mark Yeandle.

Damit musste ein Erzrivale Zürichs Federn lassen. Zum Absinken Londons hätten sowohl die Unsicherheit über den Verbleib in der Europäischen Union beigetragen als auch Fälle von Markt-Manipulationen. In Grossbritannien gehen Ermittler derzeit Unregelmäßigkeiten am Devisenmarkt nach. Die Schweizer Finanzmetropole liegt unverändert auf Rang fünf.

Kleinere Zentren holen auf

Auf Platz Nummer drei und vier der Rangliste landeten wie im vergangenen Jahr Hongkong und Singapur.  Dahinter kommen Zürich, Tokio und Seoul, die den Abstand zu den ersten vier allmählich verringern.  Im Nahen Osten holten Katar, Dubai und Riad weiter auf und schafften es auf die Plätze 26, 29 und 31. Dagegen verschlechterten sich 23 von 27 europäischen Finanzzentren in der Rangfolge.

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(reuters/se)