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Liegenschaften
UBS sieht sinkende Risiken auf dem Wohnungsmarkt

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Liegenschaft im Mittelland. Immer mehr Mietwohnungen stehen leer.Quelle: Simon Schmid

Zwar sind die Risiken auf dem Immobilienmarkt laut der UBS immer noch hoch. Doch die Lage hat sich etwas entspannt.

Veröffentlicht am 08.05.2018

Dank dem starken Wirtschaftswachstum und den sinkenden Eigenheimpreisen haben im ersten Quartal die Risiken auf dem Schweizer Wohnungsmarkt erneut abgenommen. Die UBS sieht den Markt aber dennoch weiterhin im Risikobereich.

Der von der Grossbank UBS vierteljährlich berechnete Immobilienblasenindex ist im ersten Quartal auf 1,10 Punkte zurückgegangen, nach 1,32 Punkte im Vorquartal, wie die UBS am Dienstag mitteilte. Damit sank der Index zum dritten Mal in Folge. Mit dem aktuellen Punktestand befindet sich der Index jedoch noch immer in der Risikozone. Der Index kann folgende fünf nach Risiken aufsteigende Stufen einnehmen: Baisse, Balance, Boom, Risiko und Blase.

Mehr Mietwohnungen stehen leer

Der erneute Rückgang wurde laut der Mitteilung durch die Abkühlung des Eigenheimmarktes und dem starken realen Wirtschaftswachstum von 0,6 Prozent angetrieben. Die anziehende Konjunktur habe zwar die Nachfrage nach Wohneigentum gestützt, schreibt die UBS. Doch leicht steigende Hypothekarzinsen, die bestehenden Tragbarkeitsregeln und der sich verschärfende Wettbewerb mit leerstehenden Mietwohnungen hätten ein Anziehen der Preise verhindert.

So verteuerten sich Einfamilienhäuser seit Jahresende mit einem Plus von 0,1 Prozent nur geringfügig. Die Preise für Eigentumswohnungen sanken um 0,9 Prozent und verzeichneten im Vorjahresvergleich mit einem Minus von 2 Prozent den stärksten Rückgang seit 1998. Dämpfend wirkte auch, dass die Hypothekarverschuldung der Haushalte mit einem Plus von 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich unter dem erwarteten Wirtschaftswachstum von 3 Prozent für das Gesamtjahr liegt.

Die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt haben sich auch aus Gründen neuerer Daten reduziert. So hat das Bundesamt für Statistik eine deutlich positivere Entwicklung der Haushaltseinkommen nach 2015 errechnet als bisher angenommen. Das Preis-Einkommensverhältnis seit Mitte 2016 habe sich damit nicht weiter verschlechtert, heisst es in der Mitteilung dazu

(sda/mbü)

 

 

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