Die durch die Währungskrise verursachte Exportschwäche werde durch die stark wachsende Binnenkonjunktur wettgemacht, schrieben die UBS-Ökonomen am Donnerstag. Deswegen gehen sie davon aus, dass die Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandprodukt, BIP) im laufenden Jahr um 1,3 Prozent und im kommenden Jahr um 1,7 Prozent zulegen wird.

Die Arbeitslosenquote bleibt gemäss der Prognose im laufenden und im nächsten Jahr tief: 2012 dürfte sie bei 3,1 Prozent liegen und 2013 leicht auf 3,2 Prozent steigen.

In den Euro-Ländern erwarten die Experten für das Gesamtjahr hingegen eine schrumpfende Wirtschaft, die im kommenden Jahr nur zu einem schwachen Wachstum zurückkehren wird. Eine Veränderung des Euro-Franken-Kurses um 1.20, wie ihn die Schweizerische Nationalbank derzeit verteidigt, erwartet man bei der UBS nicht.

Generell dürften laut UBS die Preise in der Schweiz heuer zurückgehen. Die UBS erwartet einen Rückgang des Niveaus um 0,5 Prozent im laufenden Jahr, das sich 2013 in eine Zunahme um 1,4 Prozent wandelt.

Die Immobilienpreise hingegen dürfte noch jahrelang wachsen, was von den Grossbank-Ökonomen als Risiko eingestuft wird. Die UBS sagt eine «umso längere» Preiskorrektur voraus, wenn das Preiswachstum eines Tages enden wird.

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(laf/sda)