In den USA haben die noch nicht vollständig abgeschlossenen Hausverkäufe überraschend deutlich zugenommen. Im März legten die sogenannten schwebenden Hausverkäufe um 3,4 Prozent zu, wie Daten der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) vom Montag zeigen. Dies ist der höchste Zuwachs seit Mai 2011. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,9 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Verkäufe noch um revidierte 0,5 (zunächst 0,8) Prozent gefallen.

Im Jahresvergleich sanken die schwebenden Hausverkäufe um 7,4 Prozent. Erwartet wurde hier allerdings ein Rückgang um 10,3 Prozent. Bei einem schwebenden Hausverkauf wurden zwar schon Vorverträge unterzeichnet, es liegt aber noch kein endgültiger Kaufvertrag vor.

(awp/dbe)