1. Home
  2. Konjunktur
  3. Umfrage stützt Argument für eine US-Zinserhöhung

Befragung
Umfrage stützt Argument für eine US-Zinserhöhung

Angestellter von Boeing: US-Konzerne äussern sich optimistisch zur Zukunft. Keystone

Die Unternehmen in den USA sind weiterhin in Form, wie eine Umfrage zeigt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank schon bald ein weiteres Mal die Zinsen erhöht.

Veröffentlicht am 01.03.2017

Auch nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump blicken amerikanische Unternehmen nach Erkenntnissen der Notenbank überwiegend optimistisch in die Zukunft. Dies betreffe die kurzfristigen Aussichten, hiess es im sogenannten Beige Book, das die Fed am Mittwoch veröffentlichte und für das zwischen Anfang Januar und Mitte Februar Unternehmensvertreter befragt wurden.

Demnach ist der Optimismus im Vergleich zur letzten Umfrage aber etwas gesunken. Die Wirtschaft und auch die Fed selbst warten auf Einzelheiten zur Haushaltspolitik der neuen Regierung.

Wirtschaft wächst moderat

Die Wirtschaft wuchs nach Erkenntnissen der Währungshüter im Befragungszeitraum leicht bis moderat. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibe angespannt.

Teilweise steige der Arbeitskräftemangel. Zudem gebe es mehrere Fed-Bezirke, in denen fehlende Fachkräfte für steigende Löhne sorgten, schrieben die Experten.

Notenbank erhöhte im Dezember den Zins

Die Fed hatte zuletzt bei ihrer Sitzung im Dezember die Leitzinsen erhöht. Angesichts der vergleichsweise niedrigen Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent und der anziehenden Inflation wird allgemein erwartet, dass die Zügel stärker angezogen werden und weitere Zinsschritte folgen.

Dies könnte bereits bei der nächsten Sitzung in zwei Wochen passieren. Reuters-Daten zufolge taxieren Händler die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im März auf 67,5 Prozent. Demnach dürften noch zwei weitere Schritte in diesem Jahr folgen.

(reuters/mbü)

Anzeige