Die Wall Street ist heute mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Anleger waren vor den diversen Fed-Terminen in der laufenden Woche verunsichert. Die grosse Frage ist weiterhin, wann die US-Notenbank damit beginnt, ihren Geldhahn zuzudrehen.

Bislang kauft die Fed zur Ankurbelung der US-Konjunktur monatlich Anleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf.

Verluste bei allen wichtigen Indizes

Aufschlüsse über das weitere Vorgehen erhoffen sich die Anleger von der Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des Fed-Offenmarktausschusses am Mittwoch sowie dem am Donnerstag beginnenden alljährlichen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Angesichts der Unsicherheit stiegen die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Juli 2011.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel bei geringen Volumina um knapp 0,5 Prozent auf 15'010 Punkte. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 15'005 und 15'106 Stellen. In der Vorwoche hatte der Dow den stärksten Verlust innerhalb einer Woche seit mehr als einem Jahr verzeichnet.

Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,6 Prozent auf 1646 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste nach anfänglichen Aufschlägen dann zum Handelsende doch noch ein und gab um 0,4 Prozent auf 3589 Punkte nach.

(jev/reuters)