Als US-Präsident Richard Nixon 1971 die Bindung der amerikanischen Währung an das sichere Gold aufhob und damit letztlich das Ende des Bretton-Woods-System einläutete, war das für die Finanzwelt ein Schock. Nixons Absicht war es, den Dollar zu schwächen, der für amerikanische Exporteure zu teuer geworden war, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es war ein schneller und wirksamer Schritt: Die US-Exporte zogen an, allerdings heizte Nixon damit auch die Inflation an, eine Phase, die ein Jahrzehnt andauern würde.

Vor diesem Hintergrund ist beachtlich, was Währungsanalyst Alan Ruskin von der Deutschen Bank mit Blick auf die Kursentwicklung des Dollars seit dem 11. Juli entdeckt hat. Bis zum vergangenen Freitag ist der handelsgewichtete ICE Dollar-Index zehn Wochen am Stück gestiegen. Das hat es in der Ära der freier Wechselkurse nach Bretton Woods noch nie gegeben.

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