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US-Konsumentenstimmung trübt sich unerwartet stark ein

New York: Die Kauflaune der US-Konsumenten flaut ab. Steven Pisano/CC/Flickr

US-Konsumenten wollen offenbar wieder weniger Geld ausgeben. Das Barometer für Konsumvertrauen sank im Februar. Dabei ist der private Konsum äusserst wichtig für die US-Wirtschaftsleistung.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Die Kauflaune der US-Konsumenten hat sich wenige Wochen nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump stärker eingetrübt als erwartet. Das Barometer für das Konsumentenvertrauen sank im Februar auf 95,7 Punkte nach 98,5 Zählern im Vormonat.

Dies geht aus den vorläufigen Zahlen der Universität Michigan hervor.

Der private Konsum ist die tragende Säule der amerikanischen Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Der am 20. Januar ins Amt gekommene Trump hat Steuererleichterungen in Aussicht gestellt und will zudem mit einem grossen Infrastrukturprogramm das Wachstum beflügeln.

Abwarten auf die Fed

Die US-Notenbank Fed hat angesichts der bereits rund laufenden Konjunktur den Leitzins im Dezember auf ein Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent angehoben und für 2017 drei weitere Schritte in Aussicht gestellt. Aufschluss über den weiteren Kurs erhoffen sich Anleger von Auftritten der Fed-Chefin Janet Yellen vor Kongressausschüssen in der kommenden Woche.

(sda/jfr)

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