1. Home
  2. Konjunktur
  3. US-Wirtschaft stellt sich gegen Strafzölle

Protektionismus
US-Wirtschaft stellt sich gegen Strafzölle

Containerschiff in San Francisco: Handelskrieg wäre für alle Seiten schlecht.

45 Wirtschaftsverbände warnen Donald Trump vor Zöllen gegen China. Auch die Handelskammer stellt sich gegen die Pläne.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Die Massnahmen könnten Arbeitsplätze vernichten, die Preise von Konsumgütern steigen lassen und die Finanzmärkte belasten. Stattdessen solle die Regierung zusammen mit der US-Wirtschaft nach einer «effektiven, aber angemessenen Lösung» für das Problem der protektionistischen chinesischen Wirtschaftspolitik finden.

Zu den Unterzeichnern gehören als Vertreter einiger der grössten Konzerne des Landes etwa die US-Handelskammer und der nationale Verband der Einzelhändler. Die US-Handelskammer hatte bereits Mitte des Monats vor einseitigen Zöllen auf chinesische Importe gewarnt.

Bis zu 60 Milliarden Dollar

Trump erwägt nach Reuters-Informationen Zölle von bis zu 60 Milliarden Dollar auf chinesische Waren. Er will damit nach Angaben aus dem Präsidialamt auf den Diebstahl intellektuellen Eigentums reagieren, den er China vorwirft. Ende der Woche sollen im In- und Ausland umstrittene Schutzzölle auf Stahl und Aluminium in Kraft treten.

(sda/gku/mlo)

Anzeige