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USA: Konsum legt zu, Inflation nimmt ab

USA: Konsum legt zu, Inflation nimmt ab
New York: Der private Konsum stieg im vergangenen Monat leicht. Keystone

Im August waren US-Konsumenten ausgabefreudiger als noch zuletzt. Das Plus fiel allerdings klein aus. Schuld daran trägt Hurrikan «Harvey». Keine guten Nachrichten gibt es zudem für die Fed.

Die US-Konsumenten haben ihre Ausgaben im August geringfügig gesteigert. Der private Konsum legte wie erwartet um 0,1 Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium in Washington am Freitag mitteilte.

Im Juli hatte es noch einen Zuwachs um 0,3 Prozent gegeben. Einen stärkeren Zuwachs verhinderte der Hurrikan «Harvey», durch den der Autoabsatz gedämpft wurde. Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft und ist damit ein Eckpfeiler der amerikanischen Konjunktur. Die Einkommen legten mit 0,2 Prozent etwas langsamer zu als im Vormonat.

Weiter vom Fed-Ziel entfernt

Die Notenbank Fed strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Sie achtet bei der Inflation besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Konsumenten (PCE). Dabei werden Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert. Dieser Wert sank im August leicht auf 1,3 Prozent und entfernte sich damit von der Fed-Zielmarke. Dies ist der kleinste Anstieg seit November 2015.

Die Fed hat den Leitzins zuletzt im Juni auf die neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben, die zweite Erhöhung 2017. Sie will noch dieses Jahr nachlegen.

(sda/jfr/me)

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